Heizkostenzuschuss 2026/2027

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Der diesjährige Wohn- und Heizkostenzuschuss 2026/2027 kann im Aktionszeitraum vom 19. Oktober 2026 bis zum 17. Februar 2027 bezogen werden. Die Höhe des Zuschusses beträgt einmalig bis zu € 250,00. Die Auszahlung erfolgt über die Gemeinde. An Personen (Haushalte), die eine Unterstützung aus der offenen Sozialhilfe für den Lebensunterhalt und/oder Wohnbedarf erhalten, wird ein reduzierter Heizkostenzuschuss in Höhe von einmalig € 180,00 von der zuständigen Bezirkshauptmannschaft ausbezahlt. Der Heizkostenzuschuss kann im oben angegebenen Aktionszeitraum im Gemeindeamt Reuthe oder online über die Homepage beantragt werden. Zum Nachweis der Anspruchsberechtigung ist das aktuelle Einkommen nachzuweisen.

Einkommensgrenzen

Haushaltsgröße              Einkommensgrenze                     Einschleifregelung
1 Person                             € 1.480                                               € 1.680
2 Personen                        € 2.020                                               € 2.220
3 Personen                        € 2.480                                               € 2.680
4 Personen                        € 2.875                                               € 3.075
5 Personen                        € 3.325                                               € 3.525
jede weitere Person      zusätzlich € 400                             zusätzlich € 200
 
 Für den Antrag auf Heizkostenzuschuss müssen sämtliche Einkünfte durch aktuelle Unterlagen vorgelegt werden.

Als Einkommen gelten grundsätzlich:

• alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit,

• aus nicht selbständiger Arbeit,

• aus Gewerbebetrieb,

• aus Land- und Forstwirtschaft,

• aus Vermietung und Verpachtung

• sowie aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden).

 

Zum Einkommen zählen somit insbesondere:

• Löhne,

• Gehälter,

• Renten,

• Pensionen,

• Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung,

• Wohnbeihilfen,

• Unterhaltszahlungen jeglicher Art,

• Kinderbetreuungsgeld und

• Lehrlingsentschädigungen,

• Zivildienstentschädigungen und

• Grundwehrdienerentgelt

 

Nicht als Einkommen gelten:

• Familienbeihilfen,

• Familienzuschüsse,

• Familienbonus Plus,

• Kinderabsetzbeträge,

• Studienbeihilfen,

• Pflegegelder,

• Kinderpflegegelder,

• Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger

• ambulanter Pflege,

• Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz,

• Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz

• Kinderzuschuss der Pensionsversicherungsanstalt (PVA)

• Ausgleichzulagenbonus (Langzeitversicherte) und Pensionsbonus (Langzeitversicherte)

 

Unberücksichtigt zu bleiben haben auch:

• allfällige Sonderzahlungen (13. und 14. Monatsgehalt oder Jubiläumsgelder),

• Spesenersatz,

• Diäten und Kilometergelde

 

Personen, die unterhaltspflichtig sind und tatsächlich Unterhalt leisten, können pro unterhaltsempfangender Person einen Betrag in Höhe von € 220 in Abzug bringen.

Die „Einschleifregelung“ gelangt zur Anwendung, wenn das Haushaltseinkommen die festgelegte Einkommensgrenze überschreitet. Bei Haushaltseinkommen, die um mehr als 200 Euro über den haushaltsbezogenen Einkommensgrenzen liegen, ist keine Auszahlung eines Zuschusses mehr vorgesehen (Deckel). Die geringste Zuschusshöhe ist daher mit 50 Euro festgelegt.

29.09.2026